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Hamburg – Schwerer Unfall am Mittwochmittag in Hamburg-Tonndorf. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr rammte einen Gelenk-Bus. Mindestens zwei Menschen starben, achtzehn weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Vergrößern Löschzug rammt Linienbus in Hamburg
Der völlig zerstörte Löschzug nach dem Unfall Foto: Noel Altendorf Mehr zu Unfällen Nach dem Autobahn-Inferno mit 8 Toten: Kann ich jetzt noch sorglos an einem Acker vorbei fahren? Nach Massen-Crash Drohen bei uns noch mehr Sandstürme? 4 Schwerverletzte Großalarm nach Ammoniak-Unfall Frontalaufprall 40 Kinder bei Schulbusunfall verletzt
Die Toten waren Fahrgäste des Gelenkbusses. Laut Polizei soll es sich bei den Opfern um eine 62-jährige Frau und ein 78 Jahre alten Mann handeln.
Unter den 18 Verletzten sind fünf Besatzungsmitglieder des Feuerwehrfahrzeugs.
Offenbar krachte der Feuerwehrwagen gegen 14.20 Uhr in den Linienbus und schob ihn in den Garten eines Hauses.
Sechs Feuerwehrmänner saßen in dem Einsatzwagen, als der mit dem Bus der Hamburger Hochbahn kollidierte.
Das Löschfahrzeug der Wache 21 war auf dem Weg zu einem Feuer im Gropiusring im Stadtteil Steilshoop.
Die Feuerwehr forderte drei Notarzt-Wagen und acht Rettungsfahrzeuge an.
Ein schwer verletzter Junge wurde nach dem Zusammenstoß mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, berichtete ein Polizeisprecher.
Eine Bushaltestelle wurde zum Notbehandlungs-Platz umfunktioniert.
Also das Löschfahrzeug hat mit am wenigsten abbegkommen, der reicht nee neue Front und gut isses. Bei dem Gelenbus sieht das schon anders aus. Der wird er mal geschleppt und dann kommen Sachverständige und man wird dann sehen, ob der drei Jahre alte Wagen wieder aufgebaut wird, oder nicht.
Meine Gedanken sind eher bei den verletzten, den beiden Fahrgästen, die unter diesen Umständen das Leben verloren haben und an alle Angehörigen...
Das Trauerband auf der HFL Seite kann man eventuell als etwas übertieben bezeichnen, nur ist mir in den letzten 20 Jahren kein Unfall bei der HOCHBAHN bekannt, wo gleich zwei Fahrgäste ihr Leben verloren haben.
Das Fahrzeug steht aktuell zugeplant in Hittfeld auf dem BTH. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall außer einer Werbeanlage, einem Schaltkasten und einer Birke niemand tödlich verletzt. Laut "Flurfunk" wollte der Fahrer auf seiner Leerfahrt einer Katze ausweichen. Die Reparaturkosten übersteigen bei Weitem den Wiederbeschaffungswert des Busses, die e-on - Werbung ist eh gekündigt, so dass 855 sicherlich aus der Bestandsliste zu streichen sein wird...
Der Innenraum gleicht einer Trümmerwüste, Wahnsinn, dass hier zum Glück niemand ernsthaft verletzt wurde:
Getroffen hat es letztens auch den VOG 79. Lt. "Flurfunk" erlitt eine ältere Dame am Steuer einen Herzinfarkt, geriet in den Gegenverkehr und frontal in den ihr entgegenkommenden, teilbesetzten Linienbus. Das Auto traf den Bus an der vorderen, linken Ecke und wurde bei dem Aufprall völlig zerstört. Anschließend soll der Bus noch etliche Meter zurückgerollt sein, mehrere Bäume und Verkehrsschilder mitgenommen haben, bevor auch er schwerst beschädigt zum Stehen kam. Die Autofahrerin kam bei diesem Unfall ums Leben, zu Verletzten im Bus gab es keine Infos. Das Fahrzeug steht noch in Lüneburg auf dem BTH, ist aber bereits abgemeldet, was darauf schliessen lässt, das auch dieses ausscheiden wird: